Donnerstag, 27. November 2008

Heute hatte ich einen Termin.

Einen Termin mit Dr. Daverio in Lausanne. Für viele Transmänner ist er die Kapazität wenn es um Penoid Aufbauten geht.
Ich war aus eine anderem Grund da, aufgrund meiner Empfehlung der Psychotherapeutin, ich müsste für eine Orchitektomie nicht ins Ausland.
Leider ist Her Daverio ein Anhänger der Schweizer Standards of Care- und so lehnte er erst mal ab als er meine Geschichte in den ersten zwei Teilen erfuhr.

Davor gegangen war allerdings meine Therapeutin, ganz stolz.
Sie hatte ihn telefonisch aufgeklärt ein Gutachten sei unter Wegs – in meinem Interesse.

Da ich mein Leben aber nicht auf Lügen baue und nichts davon wusste ging ich unschuldig ins Gespräch. Herr DaVerio, Held so vieler Trans-Männer wahr schockiert? Kein Offizielles Gutachten? Ich bin explodiert. Wenn ich gewusst hätte, das das eine Voraussetzung ist, hätte ich ihn nicht belästigt, aber ICH weis wer ICH bin. Dann verteidigte er die chSOCs (eignedlich die dSOSs die nicht mal mehr in Deutschland eingehalten werden aus guten Gründen). Ich denke als wir uns beide beruhigt hatten, hätte er einem Eingriff sogar zugewilligt, aber einen Kostenrahmen von 5-6k CHF (einen Tag Klink Aufenthalt, der Dottore duldet keine Risiken)

OK, zu viel, ist OK. Sogar er riet mir, lieber etwas länger zu warten aber dann gleich zum besten (Dr. Suporn, dem er gegenüber skeptisch war (beide haben eigene GaOP Methoden entwickelt) ) zu gehen, weil da alles in einem Schritt geschieht.

1 Kommentar:

Kim hat gesagt…

Es gibt bei der OP-Methode von Herrn Suporn einen wichtigen Unterschied zu den "üblichen" Methoden: Er erhält folgende Drüsen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Prostata_feminina
http://de.wikipedia.org/wiki/Glandula_vestibularis_major
(hab jetzt gleich mal die Vagina-Version genommen)
Es ist noch ein grosses Tabuthema, lohnt aber der Beschäftigung. Denn wenn diese Drüsen nicht funktionstüchtig erhalten bleiben, dann ist das eher genitalverstümmelnd als eine wiederherstellende Operation.