Donnerstag, 5. November 2009

Erstaunlich

Was Themenfremde, wenn sie mit dem Thema konfrontiert sind, immer wieder gerne wollen, sind Vorher / Nachher Vergleiche. So Verständlich das ist und so unglaublich, und damit sensationell die Metamorphose auch ist, für transsexuelle Menschen ist das aus zwei Gründen nicht so toll.
1.) Viele Betrachter deuten das so, dass das alte Bild den wahren Menschen zeigt, das Aktuellere das Ergebnis eines künstlichen Eingriffs. Die Idee, dass Menschen automatisch ihr somatisches Geburtsgeschlecht sind und tatsächlich das Geschlecht gewechselt wurde, natürlich nur Optisch, ist eine unterbewusste Schlussfolgerung.
2.) Für viele sind die alten Bilder einfach nur Zeugen einer Zeit großen Leides, eine Zeit, an die sie nicht erinnert werden wollen.

Vor einer ganzen Weile sah ich mir selbst einige Fotos im Internet an, die an einem Event in Österreich aufgenommen wurden... das war irgendwie total seltsam. Ich wusste ja dass das ich auf dem Bild bin (und so viel Alkohol war nicht im Spiel, dass ich mich an die jeweilige Situation nicht mehr erinnerte) aber ich konnte mich in den Bildern nicht wirklich erkennen, wiederfinden.

Da ich schon seit gut einem halben Jahr keine aktuelleren Photos von mir hatte, habe ich gestern eine Freundin gebeten, doch mal eines von mir zu machen. Und bin erstmal erschrocken, Gott, hab ich zugenommen! Dann fischte ich ein eineinhalbjähriges Bild raus, als ich noch 30 kg weniger hatte. Und zeigte es der Freundin zum Vergleich. Die meinte nur trocken: "Das neue gefällt mir trotzdem besser" und zeigte auf das Gesicht. Und tatsächlich, in den 1 1/2 Jahren hatte sich viel getan, erstaunlich viel. Ich bastelte dann tatsächlich einen kleinen vorher / nachher vergleich, aber nur für gute Freunde, die mit der Situation vertraut sind. Aber das Staunen wollte ich dann doch teilen.

Zu dem Zeitpunkt der alten Aufnahme war ich auch schon eine weile auf Hormonen (meine Hormongeschichte ist eigentlich ein eigenes Thema) und um so mehr hat es mich überrascht, wie die Zeit wirkt.

Einen Tip möchte ich noch geben, seit 1 1/2 Monaten verwende ich eine Progesteroncreme, Darstin (zu beziehen z.B. über www.goldpharma.com ) im Gesicht und konnte beweisbar feststelllen, dass es sich sehr positiv auswirkt.

Comments (9)

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Soweit habe ich mir das nie überlegt, aber Du hast Recht. Für mich selbst sind so vorher-nachher Vergleiche berauschend und ich finde, sie zeigen den Leuten auch, dass es uns mit dieser Veränderung wirklich ernst ist, wir sind keine Männer die einfach mal gern ein Röckli tragen sondern Wesen, die ihr Leben radikal umstellen. Für mich ist es auch Ausdruck von Ernsthaftigkeit, aber ein Grossteil der Nichtbetroffenen dürfte das wohl nicht so sehen. Oder sie sehen zwar die Ernsthaftigkeit des Anliegens, bleiben aber im "alten Bild" hängen.......... kannst Du das mit Darstin etwas genauer erklären? Inwiefern wirkt es sich aufs Gesicht aus und was bewirkt Progesteron als Solches bei uns Transfrauen?
1 reply · active 804 weeks ago
Hallo Diana
Ich bin nicht wirklich die Hormonexpertin (ich bin schon genug mit der Äthiologie und den politischen Themen beschäftigt), aber es gibt eine in unserem Bekanntenkreis die mir den Tipp gegen hat - Andrea. In Deutschland findet Progesteron ja schon kaum den weg in die HET, geschweige denn das ich vorher schon einmal gehört habe, dass es lokal aufgetragen Wirkung zeigt (das hat mich sogar überrascht).
In der ersten Zeit waren die Veränderungen in meinem Gesicht auch noch sehr subjektiv, ich konnte nicht so recht den Finger darauf legen, was sich eigentlich verändert. Aber vor kurzem stellte ich fest, dass ich neuerdings Grübchen beim lächeln habe (eben der Beweis) und vollere Lippen sind mir definitv aufgefallen.
Am liebsten würde ich ja jetzt meinen ganzen Körper mit Progesteron einschmieren ;-) Aber ich Beschränke mich auf Brust, Gesicht und Kopfhaut. Auf den Brustwarzen und der Kopfhaut trage ich ausser dem noch ein Estradiolgel (Estrogel) auf. Allerdings erst seit ganz kurzem.
"was bewirkt Progesteron als Solches bei uns Transfrauen"

Die Frage ist nur allgemein zu beantworten, was bewirkt Progesteron bei Frauen, denn wir sind ja nicht mehr und nicht weniger als dies.

Aber um hier nur kurz die paar wichtigsten Sachen bezüglich Progesteron zu schreiben, beschränk ich mich auf die Feminisierung:

Progesteron ist als erstes ein wichtiges Hormon im Zusammenhang mit einer gesunden Feminisierung. Genauere Eigenbeobachtung kannst du hier nachlesen:

http://butch-bitch.blogspot.com/2009/08/tanz-der-...

Progesteron ist daher wichtig, weil es die schädlichen Eigenschaften von Estradiol drosselt. Estradiol erhöht die Mitoserate (Zellteilungsrate) und Progesteron erhöht die Apoptoserate (programmierter Zelltod), wenn nun jedoch zuviel Estradiol und zuwenig Progesteron im Körper ist, kann dies dazu führen, dass die Zellen zu schnell wachsen und die alten zu langsam absterben, was zu Wucherungen oder gar zu Tumoren führen kann und Estradiol ist auch hauptverdächtiger bei einigen Krebsarten, darunter Brustkrebs, und gerade bei Krebs ist die Apoptose sehr wichtig und damit auch Progesteron.
Antwort auf euren Kommentar auf unserer Seite:

Auch Claudia, du kannst dich von mir aus auch weiterhin sowohl an den “italienischen Sonnenuntergängen”, als auch an deiner “transgender Identität” erfreuen. Ich habe lediglich ausgeführt, warum WIR uns damit nicht idetifizieren wollen und als Frauen, die Frauen lieben damit erneut in die “pathologische Dritte Geschlecht Ecke” geschoben werden möchten. Und die Gründe hierfür stehen ja ausführlich in dem Text drin.

Trans hat einfach mit Homosexualität nichts zu tun, (und daher hat es auch in solchen Organisationen wie LGBT nichts zu suchen.) Und auch die Kategorie Homosexuell oder Lesbisch halte ich für problematisch. A) weil Homo=Mensch=der Mann ist, und B) weil das Wort sexuell impliziert, dass es sich nur um was Körperliches handelt. Das negiert aber völlig die frauenliebende Identität/Realität, die meistens weit über das rein sexuell- körperliche hinausgeht… Und es schafft auch separierende Kategorien, die Frauen voneinander trennt (lesbisch-hetero) was gänzlich den/meinen Lebensrealitäten widerspricht. Kaum eine Frau ist lesbisch “geboren”, sehr viele entdecken ihre Liebe zu Frauen erst im fortgeschrittenem Alter und mit zunehmender Beziehungs-und Lebenserfahrung.

Und dass sich eine eher Heteroseite wie die Mädchenmannschaft fast schon mehr mit Trans-als mit Frauen identifiziert, (Geschlechter gibt es ja angeblich so nicht mehr…) zeigt mir A) die fehlende Lebenserfahrung und damit Ideologie/Zeitgeistanfälligkeit dieser jungen Frauen und B) dass in der Symbolischen Ordnung die Frau schon beinahe abgeschafft ist. Auch Frauen sind jetzt sozusagen Männer, alles sind Menschen- aber unter einem männlichen Vorzeichen.

Trans ist irgendwie die Ideologie/Religion der Zeit. Und Kritik daran = Häresie.

P.S.1: Und dir ist hoffentlich auch klar, dass sich dies alles eigentlich widerspricht. Die “emanzipierten”, “queeren” Heteros meinen es gäbe keine wirklichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. (Stichwort: Frauenemazipation) Und die Trans pochen eben auf diese Unterschiede, denn sonst müssten sie ja nicht so zwanghaft den “Körper wechseln”… Irgendetwas stimmt ja daran wohl nicht – und wieso unterstützen die (Heteros) dann eine Gruppe, die dann doch wieder auf die “biologischen” Unterschiede pocht…? Wohl nicht so völlig durchdacht das Ganze.

P.S.2: Und da unsere Seite hier nie von “Biomännern” negativ zukommentiert wird (wie so viele heterosexuelle Feminismusseiten)- aber umso mehr von Transmännern nehme ich mal stark an, dass die Transmänner hier eben die Männer unter den Frauen sind. D. h. Transmänner verteidigen stellvertretend für Männer die Symolische männliche Ordnung, die wir aufzubrechen versuchen. Auch die Lesbenszene ist männlich orientiert und eine “Schummelpackung”: Frau steht drauf und Mann ist drin.

P.S.3: Und dann noch ganz zum Schluss eine “Message” an alle Transmänner: Da ihr so viel auf dieser Seite hier rumhängt zeigt mir, dass ihr euch immer noch irgendwie als lesbische Frauen identifiziert. Denn wenn ihr Männer seid, dann geht doch einfach in Heteromännerforen wie “der Heimwerker”, “Technik-Autisten” oder “Auto, Motor, Sport” ;-), oder eben in das Schwulenforum Gay Romeo. Oder werdet ihr da nicht so akzeptiert?

Damit meine ich, auf ins wahre Leben und sich mit Männern messen. Statt immer nur hier rumzukreischen.
2 replies · active 790 weeks ago
Hallo Claudia.

Ich bin mir nicht ganz schlüssig, wie du das in deinem Kommentar bei mir gemeint hast:
( http://badhairdaysandmore.blogspot.com/2009/11/er... )
da du obigen Text einleitest mit; "Antwort auf euren Kommentar auf unserer Seite: ", dann aber einer anderen Claudia antwortest.

Im Wesentlichen wiederholst du ja genau die Punkte, mit denen ich mich auf http://badhairdaysandmore.blogspot.com/2010/02/bl... , dem Post den du kommentieren wolltest, bereits auseinandergesetzt habe.

Ich werde dich auch nicht überzeugen können, wenn Transsexualität für dich eine Glaubensfrage ist. Im LGBTTI Kontext sind Transsexuelle, seltener Transgender und eher selten Intersexuelle die jenigen, die auf medizinische Hilfe angewiesen sind. Wie kommst du auf die Idee, das damit einer Patologisierung von Frauenliebe Tür und Tor geöffnet wird. Eigentlich tut ihr das viel mehr, wenn ihr sexuelle Orientierung als Wählbar bezeichnet und damit genau jenen Elementen folgt, die dies auch behaupten, um gleich "Heilung" anzubieten (wie z.B. Wüstenstrom) oder gar Zwangsbehandlung zu fordern (NARTH) oder gar die Todesstrafe für Liebende damit Begründen (Uganda).

> Kaum eine Frau ist lesbisch “geboren”, sehr viele entdecken ihre Liebe zu Frauen erst im fortgeschrittenem Alter und mit zunehmender Beziehungs-und Lebenserfahrung.

Die sexuelle Orientierung (und damit wen man liebt) ist im INAH3 (Ein Bereich des Hypothalamus) verordnet. Ist er kleiner, ist eine Person Androphil, grösser Gynephil. Die Grösse ist pränatal geprägt und fixiert sich mit der Pubertät. Nun bedeutet das aber nicht Zwangsläufig, dass es NUR Gynephil oder Androphil gibt. Sicher ist dir die Kinsey Skala ein Begriff, und wie du es selbst sagst, ist fast jeder Mensch ein wenig Bi. Manche Leute sind sehr im Zentrum, halten sich aber für Eindeutig, weil es ihnen noch nie passiert ist, dass sie sich entgegen ihrer Gewohnheiten verliebt haben. Wenn es dann geschieht, ist es natürlich leicht, zu glauben, die eigene Orientierung hätte sich geändert. Das sie trotzdem schon angeboren war, wird dadurch weniger verständlich.

Auch im weiteren Teil reagierst du recht Schubladenmässig. Eine Person ist dass, also muss sie so denken, eine andere Person jenes, also gibt es ausschliesslich diese zulässige Meinung. Der Feminismus der 3. Welle basiert nicht mehr auf dem Ideal der Genderlosen Gesellschaft, und er verleugnet auch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht - aber er kämpft dafür die Gleichwertigkeit zu erreichen, für gleiche Chancen. Der Feminismus der 2. Welle stützte sich übrigens Massiv auf die "Forschung" John Moneys der Intersexuelle beobachtete und zu dem Schluss kam, man könne Geschlechtsidentität (also das Zugehörigkeitsempfinden zu einem Geschlecht) bestimmen, indem man Kindern frühzeitig ein eindeutig Sichtbares Geschlecht zuweist. Er spaltete die Begriffe in Sex (Biologisches Geschlecht) und Gender (Psychologisches Geschlecht) auf. Da damit gleichzeitig Aufgezeigt wurde, das Geschlechtsrolle flexibel ist, und Fähigkeiten eine Rolle auszufüllen offensichtlich nicht vom "Sex" abhängen stürzte sich der Feminismus auf die Whiteboardtheorie und man ging davon aus, dass sich Geschlechtsrollenverhalten dadurch entwickelt, wie ein Kind von seiner Umwelt behandelt wird. Eigentlich ist diese Haltung heute Allgemeingut und sie war auch Notwendig. Frauen beweisen heute Eindeutig, dass sie alles können, so sie nur wollen, und ohne den Feminismus der 2. Welle wäre das kaum möglich gewesen. Leider wurde auch Moneys Ansicht assimiliert, dass das Geschlechtszugehörigkeitsempfinden zum Gender, zum sozialen Geschlecht gehört. Daraus werden die chirurgischen Geschlechtszurechtweisungen an zwischengeschlechtlich geborenen Kindern begründet - man folgt der Annahmne, das Kind könne sich nicht normal entwickeln, wenn es kein eindeutiges Geschlechtsmerkmal zwischen den Beinen vor findet. Das wird auch heute noch in den Genderstudies gelehrt: Obwohl Money Beweisfälschung nachgewiesen wurde, und weitere Studien ganz klar aufzeigen, dass das Geschlechtszugehörigkeitsempfinden und einige weitere Elemente durchaus geschlechtlich unterschiedlich und angeboren sind.
Auch die These nach der das Geschlechtsrollenempfinden durch die Behandlung des Kindes zustande kommt, ist nicht ganz Haltbar. Zwar sind Geschlechtsrollen zum grössten Teil einfach nur dass: Zeitgeistelemente, aber ein Kind kommt mit zwei Dingen auf die Welt. Es unterscheidet schon sehr früh Geschlechter UND es hat eine instinktive Ahnung davon, was es für ein Geschlecht hat (gerne Geschlechtsidentität oder fälschlicherweise Gender Identity genannt). Und so nimmt es nicht nur war, wie es behandelt wird, sondern auch, wie sich Menschen Verhalten und sie behandelt werden, die ihrem eigenen Geschlecht entsprechen. Ein junges transsexuelles Mädchen, also eines mit Penis und Hoden, wird von der Umwelt meist schon für einen Jungen gehalten und entsprechend behandelt - nur trifft das nicht auf fruchtbaren Boden, es entwickelt kein Gefühl "besser als Mädchen" zu sein, wie transsexuellen Frauen gerne unterstellt wird - im Gegenteil, es überhöht oft massiv die weiblichen Bezugspersonen und reagiert nur mit iritation darauf, wenn es in die Männerrolle gedrängt wird. Dennoch gibt es so eine Art "Reality Schock". Das Kind begreifft dass es ein Junge zu sein hat, dass es für feminines verhalten bestraft wird (übrigens nicht selten, in dem der Vater dem Kind zeigt, "wofür Mädchen" da sind und es vergewaltigt). Die meisten allerdings halten aus Selbstschutz ihren Mund. Manche haben weniger ein Problem damit, dass sie eine Bodymap haben, die ihnen vorgibt, wie sich der Körper anzufühlen hat, und was wo hin gehört. Diejenigen, bei denen das stark ausgeprägt ist, gehen in der Pubertät durch die Hölle, wenn sich der Körper immer mehr verändert. Um wenigstens nicht alle sozialen Kontakte zu verlieren, fangen sie oft an die gefordete Rolle zu spielen, manche mit so einer Effektiven Selbstverleugnung, dass sie Jahrelang aufrecht erhalten bleibt - aber irgendwann brechen sie alle zusammen. Leider sind gerade diese Betroffenen diejenigen bei denen viele geschlechtliche Aspekte nicht besonders ausgeprägt sind und auch äusserlich hatte das Testosteron viel Zeit zu wirken, so dass sie, wenn sie die Rolle wechseln, oft wie Karrikaturen wirken. Noch dazu kommt, das viele im Rahmen einer pubertären Phase so richtig jedes Klischee ausleben - wie ein Teenager, der sich erst als Frau probieren muss. Wenn nach all diesem Leid dann Menschen kommen, die davon keine Ahnung haben, aber alle möglichen Ideen ausbreiten, warum ein Mann eine Frau werden will (seltener Umgekehrt), wie hier, passiert letztlich nichts anderes, als dass Menschen versuchen, uns unser innerstes Sein abzusprechen. Transsexualität gibt es nicht erst, seit ein Name dafür gefunden wurde. Während es für Transmänner zwar keine medizinische Hilfe gab, aber oft soziale Möglichkeiten, wurde für transsexuelle Frauen die Option der Kastration offen gehalten und kulturell integriert, so gab es zum Beispiel den Kult der Sybille. In Indien Beispielsweise gibt es die Kaste der Hirja, die bis in unsere Zeit überlebt hat. Auch in der Bibel, das man ja durchaus als Geschichtsbuch bezeichnen kann, werden diese erwähnt. Je nach Übersetzung als Eunuchen oder "Zerschnittene". Gott sei dank gibt es heute für beide bessere Behandlungsmöglichkeiten.

PS: Warum sind viele Transmänner in Lesben- und Feminismuszirkeln unterwegs? So wie viele transsexuelle Frauen erstmal "Unteschlupf" bei Transvestiten suchen, so finden transsexuelle Männer eben wegen dem oft dominanten Butch-Rollenvorstellungen erstmal etwas Identifikationspotential. Beide merken schnell dass sie da nicht so recht dazu gehören, aber gerade für die Männer, die wertvolle Freundschaften aufgebaut haben, ist es nicht einfach, sich von heute auf Morgen ganz von diesem Umfeld zu entfernen.
Und zu eurer plötzlichen Zusammenarbeit mit den Intersexuellen sage ich nur: Der kardinale Argumentationsfehler der Intersexuellen besteht darin, dass sie sich (um den sicher extrem grausamen Zwangsoperationen zu entgehen) sich als "biologisch zwischen den Geschlechtern" bezeichnet haben, anstatt nur als "Behinderte", "biologisch nicht vollständig Entwickelte" - kenne mich in den Termini nicht so aus- denen geholfen werden muss/kann... Aber eben nicht mit so grausamen Zwangsoperationen- aber wo unterscheiden sie sich eigentlich da von anderen körperlich/bilologisch Behinderten...?
Was ist daran behindert kein Mann und keine Frau zu sein?
Wenn du so sehr darauf pochst das man auf das biologische Geschlecht achte, dann musst du eben akzeptieren das es nicht nur Männer und Frauen gibt. Und das meine ich ganz ohne Genderideologie sondern rein biologisch.

Intersexuelle unterscheiden sich darin, dass sie eben keine Männer und Frauen sind. Auch Intersexuelle können behindert sein. Ihnen kann ein Bein abhanden kommen oder sie können einen schiefen Fuß haben.
Aber intersexuell zu sein ist an sich keine Behinderung, sexuell behindert wird man durch die Zwangs-OPs.

Ich hoffe du wirst einmal als intersexueller Mensch geboren und triffst auf so eine verständnislose Person wie dich selbst heute, dann wirst du merken wie toll das ist solch verletztende Worte von einem Menschen zu lesen.

Geholfen wäre Intersexuellen damit, das man ihnen endlich die Möglichkeit gibt als das anerkannt zu werden was sie sind und sie körperlich in Ruhe lässt, außer sie haben wirklich einmal ein Problem damit.

Stell dir als Frau mal vor, man würde dir als kleines Kind deine Eierstöcke rausschneiden, dich mit Testo vollpumpen und dann deinen Eltern Eltern einen netten Brief schreiben in dem steht das du nichts weiter als ein gestörter Mann bist mit einem X Chromosom zuviel und einem "Y-Mangel-Syndrom" Von nunan wirst du immer in der Schule schön Fussball mitspielen müssen, dich mit den Jungrn kloppen und all solche Späßchen. Später sollst du mit deiner zusammengenähten Fleischwurst aus deiner Klitoris und deinem Arm eine Frau vögeln.
Ich glaube kaum das du dich selbst dann als wie von den Ärzten vorgegaukelt als "Behinderter Junge" akzeptieren wirst.
1 reply · active less than 1 minute ago
Ich dachte, sie schreibt die Kommentare vielleicht noch einmal unter dem richtigen Post, deswegen habe ich bislang nicht geanwortet.
Das erste, was ich gedacht habe, als ich gestern Nacht Claudias Kommentar gelesen habe war:
Aha, "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen".

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